♥♦♠♣ Samstag 03.09.2022 ; Zeiterfassung 03:31Uhr ♥♦♠♣

 

Wieder bin ich aufgewacht mit Ideen und Überlegungen.

Soll ich wirklich noch mehr Schreiben in Umlauf bringen um der Ungerechtigkeit Einhalt zu gebieten?

Soll ich statt dessen wirklich die Füße ruhig halten und untätig werden während meine Kinder sich jeden Tag weniger an mich erinnern?

Soll ich wirklich abwarten bis die Verantwortlichen und die Zuständigen zur Einsicht kommen und Gewissen entwickeln?

Soll ich wirklich nur noch an mich denken und das neu erhaltende Leben genießen ohne meiner Mutterseele weiter Beachtung zu schenken?

Sollten die vergangenen 4 Jahre der formalen Grenzaustestungen und formulierten Grenzüberschreitungen wirklich vergeblich gewesen sein?

 

Was wenn es nicht vergeblich war?

Was wenn ich weiterhin hartnäckig bleibe?

Was wenn ich meinen Fokus weiterhin auf die Realisierung meiner Ideen richte?

Was wenn die Kinder doch wahrnehmen was ich umfangreich und zahlreich in ihrem Jenseits auf die Beine stelle?

Was wenn die Kinder mich doch noch vermissen und auch darunter leiden, dass er sie nicht mit mir telefonieren lässt?

Was wenn nicht alles - was ich trotz der erlittenen Beeinträchtigung geleistet habe - "für die Katz gewesen" ist?

 

Was wenn ich noch einen drauf lege?

Was wenn ich meinen Weg weiter durchziehe?

Was wenn meine Ideen weiterhin für meine Familie und Freunde zunehmend manifestiert werden?

 

Was wenn doch? Warum nicht?

 

Ich denke es ist gut, wenn ich weiterhin auf mein Herz höre, bewusste Schritte einleite und weiterhin Steine versuche ins Rollen zu bringen.

 

Ich denke es ist gut, wenn ich meiner Erfahrung vertraue und meinen gesunden Werten und Prinzipien treu bleibe.

 

Ich denke es wäre auch gut wenn ich noch weitere kreative und sprachliche Mittel in Erwägung ziehe um die Mauer zu durchqueren, die sich meinen Kindern und mir durch den unnötigen Rosenkrieg erstreckt hat.

 

Ich denke, das Durchdenken, das Überdenken, das Umdenken und die Andenken 

sind schon so zahlreich, schmerzreich, umfangreich und hilfreich gewesen und geworden, dass mein Herz und meine Seele schon ganz automatisch tut, was sich notwendig und richtig anfühlt.

 

Auch wenn ich damit aus der Reihe getanzt habe und aus dem Ruder geraten bin.

 

Doch ich denke, wenn ich nicht aus meinem eigenen Lebenslauf ausgehebelt worden wäre und nicht aus meiner eigenen Mutterschaft, Ehrenamtlichkeit und Erwerbstätigkeit ausgehebelt und ausgegrenzt worden wäre, hätte ich vermutlich viel weniger von der Vielfalt kennen gelernt, die sich "Jenseits von gut  und böse" und "Zahlreich in Raum und Zeit" und "Umfangreich im Graubereich" und "Schmerzreich im Vaterland" und "verwurzelt in Mutternatur" befindet.

 

Deshalb bin ich dankbar den Schmerz, die Freude, die Trauer, die Verzweiflung, die Erheiterung durchlebt haben zu können und überlebt haben zu dürfen.

 

Ich bin dankbar für Alles was mir im "Nichts" aus Vielem möglich erschien und für Jeden der mir auf meiner Reise "im Jenseits meiner Kinder" begegnet ist.

 

Ich bin dankbar für jeden Tag an dem ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe meine Fassung und meinen Halt zurückzuerlangen.

 

Ich bin dankbar für jeden Tag an dem mein Rückgrat zunehmend Rückenwind erhalten hat.

 

Ich bin dankbar für jeden Augenblich an dem ich meine Seele baumeln lassen konnte während mein Lebensweg zu einem Drahtseilakt wurde.

 

Ich bin dankbar für jede Behörde, die meine Schreiben in Akten gepackt und bis zur Einsicht aufbewahrt.

 

Ich bin dankbar für jede Notlösung die mir in den Sinn kam und jede Inspiration die mich umgab und umgibt.

 

Ich bin dankbar, dass es gut war und gut ist "Lebenssüchtig" zu sein :)

 

Müde wird man von der Arbeit automatisch ;)

 

♥♦♠♣ aktuelle Zeiterfassung 04:08 Uhr ♥♦♠♣